Beispiel für eine gelungenen Prothese

Totalprothese — Hochwertiger Zahnersatz ohne Implantate

Patienten, die keine Implantate möchten oder bei denen aus gesundheitlichen Gründen keine Implantate möglich sind, sollten hier aufmerksam weiterlesen.

Die Versorgung mit guten Totalprothesen war und ist im weiten Spektrum der Versorgung mit Zahnersatz eine der größten Herausforderungen für den Zahnarzt und die eigentliche Königsdisziplin in der Zahnmedizin und Zahntechnik.

Der Halt einer Totalprothese wird einerseits durch Saughaftung auf dem zahnlosen Kiefer und andererseits durch muskuläre Stabilisierung auf dem Prothesenlager erreicht. Aus anatomischen Gründen gelingt dies im Oberkiefer besser als im Unterkiefer. Bei günstigen Kieferkammverhältnissen, guter Speichelqualität und fachgerechter Herstellung ist es jedoch möglich Patienten auch ohne Implantate sehr gut zu versorgen.

Der totale Zahnverlust macht nicht nur die Stabilisierung schwieriger, es sind auch wichtige Informationen über die ursprüngliche Position, Form, Größe, und Farbe der Zähne verloren gegangen. Dennoch ist es in den allermeisten Fällen bei entsprechender Vorgehensweise möglich, das Ziel, eine ästhetisch schöne und gleichzeitig optimal funktionierende Versorgung mit Totalprothesen herzustellen erreichbar.

Totalprothese

Leider wird die Totalprothese in vielen Praxen eher stiefkindlich behandelt. Dies liegt unter anderem an der Wertschätzung dieser Versorgungsform. Die Richtlinien der Krankenversicherungen sehen eine ausreichende, zweckmäßige und vor allem wirtschaftliche Versorgungsform vor. Ausreichend ist aber nicht gut oder sehr gut.

Die Aus- und Fortbildung im Bereich der Totalprothetik endet in den meisten Fällen nach der Vermittlung von Basiskenntnissen im Studium.

All diese Umstände haben die Totalprothese immer mehr zu einem „ungeliebten Kind der Zahnheilkunde“ werden lassen – unserer Meinung nach zu Unrecht.

Wir folgen der Arbeits-Systematik nach Prof. Dr. A. Gutowski, kombiniert mit der TIF-Systematik von Karl-Heinz Körholz. (TIF Totalprothetik in Funktion)

In der Zahnarztpraxis folgen wir der Arbeits-Systematik von Prof. Dr. A. Gutowski, dem wohl renommiertesten Fachmann im Bereich der Totalprothesen.

Im zahntechnischen Labor arbeiten wir nach der Arbeitssystematik des bekannten Referenten und Buchautors Karl-Heinz Körholz. Er ist der Erfinder der TIF-Systematik (Totalprothese in Funktion) und stellt für uns auch die Prothesen her.

Die Prothesen sollen natürlich wirken und von Anderen nicht als solche erkannt werden.

Nach dem TIF System erarbeiten Zahntechniker und Zahntechnikerinnen den Korridor, anhand einer aufwändigen und durchdachten Modellanalyse, in dem die Zähne statisch stehen dürfen

Dieser Korridor bietet einen gewissen Spielraum. In diesen Spielraum läßt der Zahntechniker oder die Zahntechnikerin die Informationen einfließen, die wir am Patienten zur Gesichtssymmetrie und der ästhetisch/phonetischen Integration gewonnen haben.

Möglichst detailierte Informationen direkt am Patienten sammeln

Ich möchte Sie an dieser Stelle nicht mit technischen oder künstlerischen Details, wie der Weltformel für Ästhetik und Schönheit dem „Goldenen Schnitt“ langweilen, nur so viel…
Es sind viele kleine Dinge, die eine optimal passende und schöne Totalprothese ausmachen, aber eine schöne Totalprothese ist kein kleines Ding.

Mehr erfahren Sie in diesem ausführlichen Artikel:

Herstellung typgerechter und funktioneller Totalprothesen

Profitieren Sie von unserer Erfahrung.
Dr. Karl-Uwe Jülich
(Zahnarzt und Zahntechniker)