Röntgenuntersuchung des Kieferbereiches Zahnarzt Dr. Karl-Uwe Jülich - Bergneustadt. Foto © Dietrich Hackenberg

Füllungen

Kleine bis mittelgroße Zahnschäden lassen sich sehr gut mit zahnfarbenen Composite-Füllungen versorgen.

Füllungsmaterialien halten unterschiedlich lange. Die Haltbarkeit von Füllungen ist neben der Größe des Defektes, vom Material und der Verarbeitung abhängig.
Kleine bis mittelgroße Zahnschäden lassen sich gut mit modernen plastischen Füllungen versorgen.

Vorher Amalganfüllung – nachher Compositefüllung

Diese sogenannten Composite-Füllungen haben viele Vorteile. Im Gegensatz zu Amalgam enthalten sie keine Schwermetalle wie das giftige Quecksilber und sie sind zahnfarben. Composites besser bekannt unter dem Namen –Kunststofffüllungen- bestehen aber nur zu einem geringen Teil aus Kunststoff, zum größten Teil bestehen sie aus Quarz und Glaspartikeln. Aus diesem Grund wäre „plastische Keramik“ vielleicht die treffendere Bezeichnung.

Anders als Amalgam kann man sie nicht einfach in das Loch stopfen, sondern sie müssen mit dem Zahn verklebt werden. Damit der Kleber sicher hält, muss der Zahn absolut trocken sein. Schon die Feuchtigkeit der Atemluft beeinträchtigt die Qualität. Aus diesem Grund arbeiten wir bei hochwertigen Füllungen mit Kofferdam (Grünes Gummituch auf dem linken Bild). Nur Kofferdam gewährleistet absolute Trockenheit während der Verarbeitung. Composites werden als plastische Masse in den Zahn gefüllt. Diese plastische Masse wird mit dem Zahn verklebt und intelligent mehrschichtig gehärtet. Zeit die man sich als Zahnarzt hier nimmt entscheiden später über Jahre der Haltbarkeit. Der Aufwand und die teuren Haftvermittler machen den preislichen Unterschied zu Amalgam.

Zahlen die Krankenkassen dentinadhäsive Compositefüllungen?

Ja, in besonderen Fällen wie z.B. einer Amalgamallergie oder Niereninsuffizienz. Für die anderen Patienten ist Amalgam die Regelversorgung. Da wir in unserer Praxis kein Amalgam verarbeiten, bieten wir für Patienten, die keine Zuzahlung leisten wollen, eine einfache amalgamfreie Füllungsalternative.

Patienten die sich für die dentinadhäsive, mehrschichtige Füllungstechnik entscheiden berechnen wir lediglich den Differenzbetrag den die gesetzlichen Krankenkassen bei Amalgamallergie übernehmen würden. Die Kosten hängen davon ab, wie viele Flächen des Zahnes gefüllt werden müssen. Wir informieren Sie vor Beginn der Behandlung darüber.
Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten komplett.

Wer kurzfristig spart, legt am Ende möglicherweise drauf. Bei jeder neuen Füllung geht Zahnsubstanz verloren. Eine Kaskade die nur zu stoppen ist, wenn man das Richtige zum richtigen Zeitpunkt macht.

Galerie «Karies aufspüren und gründlich beseitigen»